Jahreshauptversammlung 2026


Am 16.4.2024 trafen sich die Wassersportfreunde zu ihrer Jahreshauptversammlung. Der Franz-Reiter Saal war zum Bersten voll – das Interesse an der Vereinsarbeit, der Hafensanierung und Heidis Buffet waren groß. Als Gäste durften wir begrüßen:

  • Stefan Übelhör, Bürgermeister
  • Bruno Schöch, Leiter der Infrastrukturabteilung der Gemeinde und Umsetzungsverantwortlicher für die Sanierung der Hafenanlage
  • Manfred Vetter, Obmann des Fischereivereins

Obmann André Piuk berichtete über die Vereinsaktivitäten 2025 und Aktivitäten 2026:

Die Vereinsarbeit 2026 wird in den gewohnten Bahnen fortgesetzt.
  • 16. 4. 2026 Jahreshauptversammlung
  • 18. 4. 2026 Hafenpflege
  • 24.4.2026 Boote wassern
  • 04.7.2026 Grillfest
  • 29.8.2026 „Segeln und Fischen“ Sport&Spielewoche
  • 25.9.2026 Boote auswassern
  • 30.11.2026 Preisjassen

André Piuk dankt den Vereinsmitgliedern für ihre Unterstützung, seinem Vorstandsteam für ihren Einsatz und der Gemeinde sowie dem Hafenmeister für die gute Zusammenarbeit.

Vereinsfinanzen

Walter Stenzel präsentiert den Stand der Vereinsfinanzen.
Wir danken den Kassaprüfern Conny Michalke und Dietmar Schneider, die den Kassier entlasten.
Der Mitgliedsbeitrag bleibt bei €15.

Neuwahl des Vereinsvorstandes

...erfolgte einstimmig:
Obmann: Dr. André Piuk
Stellv. Obmann: Mag. Andreas Renner
Schriftführer: Gerald Schmitt
Kassier: Walter Stenzel
Beirätin: Heidi Stenzel
Beirate: Bernd Moosbrugger & Gerhard Hannesschläger

Bürgermeister Stefan Übelhör informiert zur „Hafensanierung":

Die Verzögerungen bei der Sanierung liegt wesentlich an Auflagen aus der Schifffahrtsanlagenverordnung, an welche die BH Bregenz gebunden ist. Im Dialog kam die Behörde der Gemeinde in vielen, vor allem teuren Punkten entgegen. Dennoch braucht es einen Neubau der Hafenhütte, um die gesetzlich geforderte Infrastruktur in einer Minimalversion unterzubringen. Planung und Genehmigung dieses Neubaus im Naturschutzgebiet sind so gut wie abgeschlossen.
Zudem muss die Steganlage erneuert werden. Sie kann zukünftige Anforderungen (Stromversorgung, Sicherheit ...) nicht abdecken. Die Schwimmkörper aus Styropor sind ökologisch nicht mehr zeitgemäß.
Die Sanierung der Hafenanlage wird in mehreren Etapppen auf die nächsten Jahre aufgeteilt, um die finanzielle Belastung für die Hafengemeinschaft überschaubar zu halten. Mit der Bauverzögerung sind die Ansparungen auf über eine halbe Million Euro angewachsen. Dennoch muss mit Baukostenzuschüssen von 1 bis 3 Jahresmieten - über die nächsten Jahre verteilt - gerechnet werden. Ein Finanz- und Steuerexperte wird hinzugezogen.
Die Einfahrt wird naturnah und dauerhaft als Steindamm gebaut, wie in der Gemeindevertretung 2023 beschlossen. Stahllarsen werden im Naturschutzgebiet nicht genehmigt und Lärchenpiloten müssten nach 25-30 Jahren wieder ersetzt werden.
Ein Buckel in der Hafenausfahrt wird nach Möglichkeit dieses Jahr entfernt.

Bruno Schöch, Leiter Infrastruktur der Gemeinde Höchst, geht mit seinen Informationen zur „Hafensanierung" ins Detail:

Er berichtet von den Verhandlungen mit der BH Bregenz, dem Versuch einer Ausnahmeregelung bzgl. Schifffahrtsanlagenverordnung beim Verkehrsministerium zu erwirken, Verhandlung mit Hüttenbesitzern am Hafen, Planung und Ausschreibungen rund um die neue Hafenhütte und deren Infrastruktur:
WC, Sammelstelle für Abfälle und Abwässer von Booten, Sammeltank für Abwässer, Brauchwasseraufbereitung, Elektroschrankanlage sollen nur Liegeplatzbesitzern zugänglich sein.
Zudem gibt es ein Hafenmeister Büro und Lagerbereiche auch für den WSFFH. Die Außenraumgestaltung erfolgt natürlich naturnah. So soll nach mehreren Planungs und Verhandlungsschritten die Genehmigung des Projekts bis Ende 2026 abgeschlossen sein.

Das Buffet von Heidi Stenzel und ihrem Team

Wie immer war das Buffet der Höhepunkt der Veranstaltung und nicht nur ein kulinarisches Après sondern der Rahmen für den wichtigen Austausch im Anschluss an die vielen Reden.
Die heitere Geselligkeit fand erst gegen 23 Uhr ihr Ende .